Gepostet: 13.02.2019

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Kapitalmarktausblick Februar 2019
Die Konjunkturdaten verschlechtern sich zusehends. Statt sich an ein Soft Landing und andere mögliche Strohhalme zu klammern, gilt es, für Schlimmeres gewappnet zu sein! Zu viele Wunschträume geistern derzeit am Markt herum.
Am Ende eines langen Booms machen sich Anleger immer gerne etwas vor. Die einen aus Behäbigkeit: Nach Jahren mit guten Renditen fühlt sich Investieren einfach an. Vergangene Krisenängste lösten sich in Wohlgefallen auf. Ausserdem gibt es auf dem Top des Zyklus immer noch zahlreiche gute Nachrichten aus der Wirtschaft, mit denen man sich einlullen kann.
Die anderen aus Gier: Sie sind erst spät zur Party gestossen, haben erst kürzlich ihr Risiko erhöht und wollen nun auch noch absahnen. Es kann doch nicht sein, dass der Boom schon vorbei ist, so kurz nachdem man eingestiegen ist?
Die Wunschträume der Anleger gedeihen deshalb in keiner anderen Marktphase so auffällig wie am Ende eines Zyklus. Die Augen werden fest verschlossen vor der Realität und drohenden Risiken, ganz im kindlichen Denken, dass die bösen Schreckgespenster von Rezession und Kreditkrise verschwinden, wenn man nur ganz fest genug dran glaubt.
Unsere Aufgabe als erwachsene Investoren ist jedoch, der Realität ins Auge zu sehen. Und die sieht momentan nicht sehr gut aus. Die Kombination von sinkenden Konjunkturdaten und anhaltend hohen Verschuldungsquoten bietet genug Zunder für eine neue Finanzkrise.
Vorsicht ist geboten - Risikoreduzierung das Maß!
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