Gepostet: 22.05.2019

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Nach wie vor geben die Märkte eine idyllische Kulisse ab: Die konjunkturelle Aufhellung bestätigt sich in Europa und selbst in den Vereinigten Staaten. Gute Geschäftszahlen belegen eine noch immer wachsende Wirtschaft und die Zuversicht der amerikanischen Verbraucher.
Überall auf der Welt legten die Aktienindizes nahezu zweistellig zu. Donald Trumps Aufschub der Strafzölle gegen die (hauptsächlich europäische) Automobilindustrie trägt ebenfalls dazu bei, die Anleger zu beruhigen. Nicht zuletzt konnten die US-Börsen denn auch ihr drittes Tagesplus in Folge feiern.
Jenseits dieser Fassade zeichnet sich jedoch ein weniger grandioses Bild ab, vor allem für den Finanzsektor. Seit Jahresbeginn wurden 120 mrd. Dollar aus Aktienfonds abgezogen (59 aus europäischen, 60 aus amerikanischen Fonds). Federn lassen mussten auch die Technologiewerte.
Und die Chinesen beginnen, eine Vergeltungsstrategie gegen die amerikanischen Strafzölle umzusetzen, indem sie den Renminbi auf Talfahrt schickt. Dies wird die USA empfindlich treffen, weil sie chinesische Produkte auf einen Schlag wettbewerbsfähiger machen und einen neuen Währungskrieg entfachen dürfte, der ohnehin mit jedem Handelskrieg einhergeht. Im obigen Bild sehen Sie das aktuelle Risiko China (4,3) versus USA (1,5) in%. Noch stehen die USA besser da.
Und was machen wir?
Wir waren aktuell weder in Finanztitel, noch wirklich in Technologiewerten investiert, Amazon und Alphabet einmal ausgenommen. Investition derzeit 70%, Rest Cash. AMH
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