Gepostet: 21.08.2019

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Rezession im Anmarsch
Erneut liegt eine schwierige Woche hinter uns, zu der auch einer der schwärzesten Tage an der Wall Street seit Jahresbeginn zählte.
Der Monat August verläuft also nicht so ruhig, wie man denken könnte. Donald Trumps „Handelskriegsrhetorik“ hat sich auf das Feld des hochpolitischen und brisanten Themas der sozialen Unruhen in Hongkong verlagert. Die Anleger scheinen die wahre Logik hinter den jüngsten Angriffen des US-Präsidenten zu erkennen: Die Vormachtstellung auf dem Eurasischen Kontinent möchte man nicht China überlassen, koste es was es wolle. Der Gegenschlag Chinas: die Zinsen in bisher unerforschte Abgründe befördern. Die gesamte deutsche und die gesamte schweizerische Zinskurve befinden sich heute auf negativem Terrain. Ein Anleger, der dem österreichischen Staat für hundert Jahre Geld leihen möchte, erhielte hierfür eine Rendite von 0,6 %. Vor diesem Hintergrund haben vorerst Aktien, zumal in Europa, keine Chance, in der Gunst der Anleger wieder aufzusteigen. So wurde in der 72. der vergangenen 75 Wochen Kapital aus den europäischen Aktienmärkten abgezogen. Der Goldpreis hingegen steigt und steigt. Obschon die Weltwirtschaft bislang nicht einknickt, werden die Anleger erneut von der Angst vor einer nahenden Rezession erfasst. Den USA hingegen gelingt es, eine robuste Konjunktur aufrechtzuerhalten, wobei jüngste Zahlen sogar eine Zunahme des privaten Konsums belegen. Wir denken "Wenn das Pferd tot ist, steig ab!" -> Cashposition erhöhen! amh
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